Das Hochwasser 1927 in Graubünden

Am 25./26. September 1927 kam es in den Kantonen Graubünden, Tessin und St. Gallen sowie im Fürstentum Liechtenstein zu immensen Hochwasser- und Murgangschäden.

In Graubünden verloren 12 Menschen in den Fluten ihr Leben. Eine Kirche, unzählige Gebäude und Ställe, Vieh und Mobiliar wurde vernichtet, Kulturen und Kulturboden weggeführt. Rund 200’000 Gebäudeschäden wurden verzeichnet.
Besonders gross waren die Schäden an Strassen, Brücken, Verbauungen und Bahnanlagen.

Am schwersten betroffen wurde der Kreis Disentis, sodann das Bergell, ferner der Glenner.

Die amtlich geschätzten Schäden beliefen sich auf insgesamt 7.39 Millionen Franken (damaliger Wert). Davon
- Privateigentum: 1.57 Millionen Franken
- Gemeindeeigentum: 1.05 Millionen Franken
- Kantonseigentum: 4.17 Millionen Franken
- Rhätische Bahn: 600’000 Franken

Quelle Lanz-Stauffer, H.; Rommel, C.: Elementarschäden und Versicherung. Studie des Rückversicherungs-Verbandes kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten zur Förderung der Elementarschaden-Versicherung. Band II. Im Selbstverlag des Rückversicherungsverbandes, Bundesgasse 20, Bern, 1936.

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Weiterführende Literatur


Zur Rhein-Hochwasserkatastrophe vom 25. September 1927. Schweizerische Bauzeitung, Band 89/90, 1927

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Das Hochwasser 1927 in der Geschichte Graubündens.

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