Die Hochwasser-Gefahr in Graubünden

Grundsätzlich

Bezüglich Überschwemmung, Ufer-Erosion und Murgängen sind Gebäude, Strassen und Eisenbahn-Verbindungen gefährdet

  • die an Ufern von Bächen, Flüssen und Seen stehen
  • die sich in Auen und Senken befinden
  • die hinter Deichen oder Dämmen stehen.

Konkret gefährdete Siedlungsräume

Welche Gebäude, Quartiere, Siedlungen sind in Graubünden bezüglich Überschwemmung und Murgängen konkret gefährdet? Wie gross ist die Gefahr?

Ein Siedlungsraum, in dem sich in Zukunft mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eine Überschwemmung oder ein Murgang ereignet, bezeichnet man als «Hochwasser-Gefahrengebiet».

Je nach dem, wie verheerend die Überschwemmung oder der Murgang sein werden, gilt in diesem Gefahrengebiet die Hochwasser-Gefahrenstufe Gelb, Blau oder Rot. Hochwasser-Gefahrengebiete sind in Hochwasser-Gefahrenkarten eingetragen.

Die Hochwasser-Gefahrenkarte ist rechtlich nicht verbindlich. Sie wird im Rahmen der Ortsplanung einer Gemeinde durch die Gefahrenkommissionen in einen rechtlich verbindlichen Gefahrenzonenplan umgesetzt. Dieser Gefahrenzonenplan ist für einen Eigentümer, der eine Parzelle in einer Blauen oder Roten Gefahrenzone besitzt, rechtsverbindlich.

Erkundigen Sie sich

Gibt es in Ihrem Lebensraum Gefahrenkarten oder Gefahrenzonen bezüglich Hochwasser? Fragen Sie Ihre kantonale Naturgefahren-Fachstelle – das Amt für Wald Graubünden.

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Wasser im Dorf, Dorf im Wasser. 23. August 2005: Die Susasca in Susch. Der Höchststand, den sie erreicht hat, ist an der feuchten Hauswand ablesbar.


Bild Amt für Wald Graubünden, Region 5 (Südbünden)